Home Sport He wanted to rise: With or without Leitl? Hertha makes coaching decision

He wanted to rise: With or without Leitl? Hertha makes coaching decision

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Die Mission Aufstieg ist aller Voraussicht nach gescheitert. Hertha ist sechs Spieltage vor Schluss fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Dabei hatte Trainer Stefan Leitl (48) vor der Saison gesagt, Hertha gehöre in die Bundesliga. Nun fragen sich viele: Wie geht es mit Leitl und Hertha weiter?

Fakt ist: Sein Vertrag und der von Assistent Andre Mijatovic (46) sind bis zum Sommer 2027 datiert. BILD weiß: Daran wird sich nichts ändern, beide bleiben im Amt. Nicht nur wegen der 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen und der damit verbundenen Aufholjagd. Schon seit geraumer Zeit sprechen die Hertha-Verantwortlichen – Boss Peter Görlich, Sportdirektor Benjamin Weber, Kaderplaner Bastian Huber – mit Stefan Leitl über die Planungen für die kommende Saison. Das würden sie nicht machen, wenn sie die Zukunft nicht mit Leitl planen würden.

Akademie, Scouting, medizinische Abteilung – alles muss sich bei Hertha BSC ändern

Fakt ist aber auch: Es muss sich vieles ändern. Das fängt bei der Spielweise an. Der Leitl-Fußball ist erfolgreich, wenn Hertha Räume vom Gegner bekommt. Dann greift der Umschaltfußball mit individuell starken Spielern wie Eichhorn, Brekalo und Reese hervorragend. Erwischen Herthas Künstler jedoch einen schlechten Tag, findet das Team keine Lösungen, geht unter. So geschehen in Paderborn (2:5), Bochum (2:3), Magdeburg (0:2), Hannover (2:3). Daran muss Leitl arbeiten.

Aber auch im gesamten sportlichen Bereich müssen Veränderungen her. Akademie, Scouting, Kaderplanung und der medizinische Bereich haben Verbesserungsbedarf. Das weiß CEO Peter Görlich. Er sagte vor kurzem: „Wir müssen uns als Gesamtorganisation hinterfragen, ob wir in der Lage sind, mit diesen großen Zielen umzugehen. Dabei geht es nicht nur um eine Person. Wir haben klare strategische Ziele, und diese Ziele werden wir abarbeiten. Da werden wir genau hinschauen, um in ein anderes Szenario reinzukommen. Wir haben gesehen, an welchen Punkten wir Verbesserungsbedarf im Kader und in der Organisation haben.“ Dazu zählt Trainer Stefan Leitl nicht. Er erhält einen zweiten Versuch, Hertha in die Bundesliga zu führen.