Nach der erfolgreichen Mission Klassenerhalt stellt Zweitligist Dynamo Dresden die Weichen für die Zukunft. Dabei gibt es sowohl im Trainerteam, als auch im Staff interessante Personalveränderungen.
Die vom Namen her bedeutendste: Dynamo-Idol und Fan-Liebling Heiko Scholz (60) beendet nach über sechs Jahren seinen Job als Co-Trainer. Allerdings bleibt der Ex-Profi dem Verein erhalten, ist ab der neuen Saison als Übergangs- und Verbindungstrainer zwischen U21- und Profi-Team tätig.
„Scholle kann mit seiner langjährigen Trainererfahrung sowohl im sportlichen als auch sozialpädagogischen Bereich einen enormen Einfluss auf die weitere Entwicklung unserer Talente nehmen“, erklärt Sportchef Sören Gonther. „Die U21 wurde im Vorjahr wieder installiert, um den Übergang aus unserem Nachwuchsleistungszentrum in den Profibereich weiter zu fördern und die Durchlässigkeit zu erhöhen. Wir freuen uns, dass Scholle diesen Weg gemeinsam mit uns weiter gestalten und perfektionieren möchte.“
Scholz gilt als echte Kultfigur und absolutes Urgestein der SGD. 1990 von Lok Leipzig nach Dresden gewechselt, schaffte er mit den Schwarz-Gelben die heiß ersehnte Quali für die 1. Bundesliga. Dort kam er in der Premieren-Saison auf 32 Einsätze, bevor er zu Bayer Leverkusen wechselte. Seit seiner Rückkehr zu Dynamo Dresden war „Scholle“ auch zweimal Interimstrainer (2019, 2024). Als Co-Trainer er- und überlebte der Mann mit der markanten grauen Mähne samt Kinnbart fünf Cheftrainer.
Aus für Löwe, Börner kehrt zurück
Für Scholz wird U21-Trainer Sebastian König zusätzlich als Co-Trainer von Thomas Stamm fungieren. Gonther: „Mit Sebastian wollen wir einen talentierten Trainer weiter fördern und so unserem Leitsatz als Ausbildungsverein neben dem Spieler- auch im Trainerbereich gerecht werden.“
Eine hochinteressante Umbesetzung gibt´s auch beim Teammanager: Justin „Leo“ Löwe (27), der den Posten nach seinem Karriereende 2022 übernahm, scheidet aus. Für ihn übernimmt mit Martin Börner (44) ein guter, alter Bekannter. Er machte in dieser Funktion schon von 2012 bis 2020 einen Top-Job, kehrt jetzt nach den Stationen Hallescher FC und Hansa Rostock zu Dynamo zurück. Seine offizielle Bezeichnung lautet dabei „Administrativer Leiter Sport.“ Das umfasst die Aufgabenbereiche sowohl von Löwe, als auch von Knoll.
Zwei ganz Große Dynamo-Persönlichkeiten: Nach Stefan Kutschke (r.) hört auch Heiko Scholz bei den Profis auf
Schließlich gibt es auch für Christian Knoll (37) ein neues Aufgabenfeld: Der bisherige Leiter Lizenzspielbetrieb wechselt auf die Geschäftsstelle des Zweitligisten, wird dort Leiter Finanzen. Knoll ist seit 2013 bei Dynamo, arbeitete u.a. sehr erfolgreich beim Nachwuchs. Er kennt sich hervorragend mit Zahlen und im organisatorischen Bereich aus.
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