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Abschied mit Kritik: Majetschak verlässt Aue mit klarer Botschaft

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Dieser Abschied fällt ihm nicht leicht. Nach sieben Jahren beim FC Erzgebirge Aue wird Erik Majetschak (26) den Drittliga-Absteiger im Sommer verlassen. Seine Entscheidung verkündete der Defensivspieler am Montagabend in einem emotionalen Instagram-Beitrag.

Majetschak schreibt zunächst in Richtung Fans: „Zunächst das Wichtigste: Mein aufrichtiger Dank gilt euch. Eure Unterstützung in den vergangenen Wochen, selbst in dem Moment, als der Abstieg bereits feststand, war außergewöhnlich. Sie hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass wir am Samstag diesen besonderen Pokalsieg feiern durften. Dennoch bleibt die Saison überschattet. Der Abstieg ist die schmerzhafteste Niederlage meiner bisherigen Laufbahn im Profifußball. Der Wunsch, dies wieder geradezurücken, für mich persönlich, aber vor allem für euch, für das Erzgebirge, für Aue, war allgegenwärtig. Umso bedeutungsvoller war der Derbysieg gegen Zwickau, der zugleich meine vorerst letzte ‚Schachtschicht‘ darstellte.“

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Majetschak dankt Ex-Boss Leonhardt

Majetschak weiter: „Ich wäre diesen Weg gern weiter mit euch gegangen. Doch die Vorstellungen der Verantwortlichen und mir lagen letztlich in Bezug auf sportliche Perspektive und Wertschätzung zu weit auseinander. Das ist die Realität, wie sie im Fußballgeschäft wahrscheinlich häufig aufeinandertrifft. Diese Entscheidung ist für mich noch sehr frisch und fühlt sich nach wie vor ungewohnt, traurig und beinahe unwirklich an.“

Der Defensiv-Allrounder absolvierte 146 Pflichtspiele für Aue und erzielte neun Tore. Die Kritik an den Verantwortlichen schwingt auch im nächsten Absatz mit, als er ausgerechnet Ex-Präsident Helge Leonhardt anspricht: „Einen besonderen Dank möchte ich Helge Leonhardt aussprechen, der mich vor sieben Jahren ins Erzgebirge gebracht hat. Er gab mir als jungem Spieler Vertrauen und zeigte mir eine klare Perspektive auf.“

Appell an den Verein

Dazu dankt Majetschak auch Ex-Trainer Pavel Dotchev, der „in den schwierigsten Momenten stets von mir überzeugt war“. Am Ende spielt er auf die internen Differenzen im Klub an. Seine Botschaft: „Bekommt es wieder hin, die Kumpelwerte zu leben, und arbeitet nicht an allen Ecken und Enden gegeneinander. Ihr habt mit Shubi einen geilen Trainer, gebt ihm euer vollstes Vertrauen und die Zeit, diesen besonderen Verein wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört: in den Profifußball.“