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Dritte Pleite im dritten WM-Spiel. Unsere Nationalmannschaft ist zu Beginn der WM in der Schweiz nur ein Punktelieferant. 1:3 gegen Finnland, 0:2 gegen Lettland und jetzt 1:6 gegen die Schweiz. Demontage! Das Viertelfinale ist in weiter Ferne. Nur ein Sieg gegen die USA (Mittwoch 20.20 Uhr) bringt uns noch in die K.o.-Runde. Siege danach gegen Österreich, Ungarn und Großbritannien vorausgesetzt. Was für eine Blamage! Es ist die höchste WM-Klatsche gegen den aktuellen WM-Favoriten seit über 80 Jahren.
Im dritten Spiel der Titelkämpfe steht unser Team vor der schwierigsten Aufgabe. Ein Spiel mit Derbycharakter und großer Rivalität. Die letzten beiden WM-Vergleiche haben wir in Dänemark und Tschechien verloren. Und das dritte Duell im Mai 2026? Ganz schlimm! Von der Schweiz verprügelt.
Die Eidgenossen vor ausverkaufter SwissLife Arena (10.000 Fans) von Zürich mit sechs Spielern aus der NHL. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis (67) hat hingegen viele Absagen kassiert und am Montag mit den Stürmern Lukas Reichel (24, Boston) und Josh Samanski (24, Edmonton) sowie Verteidiger Moritz Seider (25, Detroit) nur drei Spieler aus der besten Liga der Welt im Kader. Das Tor hütet Jonas Stettmer (24, Berlin). Es ist sein WM-Debüt auf dem Eis. Nach einem guten 1. Drittel ahnt noch niemand etwas von dieser Klatsche am Ende.
Meier in Boxermanier
NHL-Star Timo Meier (29, New Jersey) greift zu einem unfairen Mittel und führt in Boxermanier eine Linke gegen Leon Hättl (25, Ingolstadt) aus und muss auf die Strafbank (20.) Wenn wir nur das gegnerische Tor treffen würden…. Drei Powerplays bleiben ungenutzt. Das Überzahlspiel etwas verbessert, aber noch immer nicht gut genug.
In deutscher Überzahl (!) erzielt Denis Malgin (26, Zürich) das 0:1 aus deutscher Sicht. Dann fallen die Treffer wie reife Früchte. 0:2 Sven Andrighetto (29, Zürich), 0:3 (30.) Christoph Bertschy (32, Fribourg). Drei Tor-Geschenke in nur vier Minuten. Bitter! Warum nimmt Trainer Kreis keine Auszeit?
Und es kommt danach noch schlimmer. Nico Hirschier (38, New Jersey) mit dem 0:4, Roman Josi (39, Nashville) jeweils im Powerplay mit dem 0:5. Das 0:6 (46.) erneut durch Andrighetto. Frederik Tiffels (Berlin) trifft in seinem 100. Länderspiel kurz vor Schluss noch zum 1:6-Endstand (56.).
Was für ein unglaublich schwaches Mitteldrittel unserer Mannschaft! 19:11 Torschüsse für die Schweiz. Die Entscheidung. In 180 WM-Spielminuten erzielen wir nur zwei Treffer. Die Zeiten deftiger Niederlagen des deutschen Eishockeys sind wieder zurück! Ursachenforschung ist mit Blick auf die Heim-WM 2027 angesagt.
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