Frankfurt – ER war einer der Wackelkandidaten – und ist bei der WM dabei! Leroy Sané (30) gehört zum 26-köpfigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Titelkämpfe in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli). Obwohl die Leistungen für Galatasaray in diesem Jahr nur selten überzeugend waren (ein Tor in elf Liga-Spielen).
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) setzt trotzdem auf den Flügelspieler. Er erklärt: „Die Quote auf Vereinsebene war zu wenig. Bei uns hat er aber in den letzten vier Spielen fünf Scorer gesammelt. Ich muss natürlich auch die Leistung in der Nationalmannschaft bewerten.“
Was für ein Zufall: Nagelsmann trägt ausgerechnet Baumann-Socken
Nagelsmann weiß, dass Sanés Körpersprache mitunter ein Problem ist, er sagt: „Er ist ein Spieler, bei dem man immer eher das sieht, was er nicht bringt, weil er manchmal leider eine gewisse Ausstrahlung hat.“
Dann aber begründet der Bundestrainer, warum er sich trotzdem für den langjährigen Bayern-Profi entschieden hat. Drei Gründe nennt Nagelsmann.
Erstens: „Er hat eine extrem hohe Anerkennung in der Mannschaft. Da sind Antonio (Rüdiger), Jona (Tah), Jamal (Musiala) – da kann ich noch 15 andere nennen –, die eine extrem enge Bindung zu ihm haben. Und da entsteht eine Symbiose im Teamgefüge.“
Sané „erst mal in der Herausforderer-Rolle“
Zweitens: „Er hat nach wie vor etwas ganz Besonderes im engen Raum. Und die vielleicht nicht so gute Quote im Verein führt dazu, dass er vielleicht erst mal eine Herausforderer-Rolle hat und nicht, wie gegen die Schweiz, beginnt, wo das Spiel okay war, aber nicht besonders gut, sondern wie gegen Ghana 25 Minuten reinkommt und es sehr gut gemacht hat. Er kann gegen tief stehende Gegner mit seinem Speed und seiner Technik etwas auslösen.“
Drittens: „Der dritte Punkt ist, dass ich ihn ewig kenne, einen Super-Draht zu ihm habe und mir zutraue, den Spieler so zu kitzeln, dass am Ende der WM deutlich mehr positive Stimmen über ihn fallen werden als negative. Deswegen steht er auf der 26er-Liste.“
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