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Rostock Seawolves verlieren auch bei Meister Bayern München

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Rostock Seawolves verlieren auch bei Meister Bayern München

AUDIO: Rostock Seawolves verlieren deutlich beim deutschen Meister (1 Min)

BBL

Stand: 27.04.2026 22:26 Uhr

Die Talfahrt der Rostock Seawolves in der Basketball-Bundesliga (BBL) hält unvermindert an. Beim deutschen Meister FC Bayern München verloren die Mecklenburger am Montagabend mit 64:86 (27:44) und kassierten bereits die fünfte Pleite in Folge.

Die erhoffte Überraschung gegen den Tabellenführer blieb dem Team von Coach Przemyslaw Frasunkiewicz am Montagabend im Westpark zwar wie bereits im Hinrunden-Duell (67:85) an der Ostsee verwehrt. Doch der Außenseiter durfte nach einem starken dritten Viertel (28:17) zumindest bis zum Schlussabschnitt vom ersten Liga-Sieg überhaupt gegen den FCB träumen.

“Uns ist zum Schluss die Puste ausgegangen. Und das bestraft Bayern dann sehr schnell”, resümierte Rostocks Kapitän Sid-Marlon Theis bei “Dyn”.

Play-In-Plätze weiter für Rostock weiter in Sichtweite

Trotz der 17. Saisonniederlage sind die Seawolves noch immer im Rennen um die Play-In-Plätze. Ihr Rückstand auf Rang zehn, den die Niners Chemnitz belegen, beträgt drei Spieltage vor dem Hauptrunden-Ende nur zwei Zähler. “Wir werden weiter kämpfen. Und am Ende werden wir sehen, wo wir sind”, kündigte Theis an.

Die Bayern behaupteten derweil nach der 31. BBL-Runde ihren Sechs-Punkte-Vorsprung an der Spitze vor Alba Berlin.

Ergebnisse, Tabelle, Spielplan, Teams der BBL Basketball Bundesliga 2025/2026.

Seawolves ohne den richtigen Biss

Der Titelverteidiger spulte gegen die in vielen Phasen überforderten Seawolves abgeklärt sein Pensum herunter. Weil die Norddeutschen oft etwas zu zaghaft zu Werke gingen, kam der FCB zu vielen relativ einfachen Punkten. Auf der Gegenseite schlossen die Rostocker oftmals aus suboptimalen Positionen ab und scheiterten so am Korberfolg.

Schnell führten die Hausherren mit 31:16 (13.) und bauten diesen Vorsprung zwischenzeitlich auf 18 Punkte aus. Gleich neun Münchner Akteure trugen zur deutlichen 44:27-Pausenführung bei, was abermals ein Ausdruck der Tiefe im Kader des Meisters war.

Rostock steigert sich gegen unkonzentrierte Bayern

Im Bewusstsein der individuellen Überlegenheit sowie mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken ließen es die Bayern nach der Halbzeit gemächlicher angehen. Zu gemächlich nach dem Gusto von Coach Svetislav Pesic, der seinen Spielern in einer Auszeit Mitte des dritten Viertels seine Unzufriedenheit auch deutlich zum Ausdruck brachte. Zu diesem Zeitpunkt war die Münchner Führung auf neun Punkte zusammengeschmolzen (52:43).

Kurz nach der Standpauke von Pesic konnten die Gäste durch TJ Crockett Jr. sogar auf sechs Zähler verkürzen (48:54). Plötzlich war eine Überraschung für die in den ersten 20 Minuten nahezu chancenlosen Rostocker wieder im Bereich des Möglichen.

Seawolves im letzten Viertel chancenlos

Die Aufholjagd hatte aber viel Kraft gekostet. In den letzten zehn Minuten hatten die Mecklenburger nicht mehr viel zuzusetzen, während der FCB noch einmal die Schlagzahl erhöhen und das vierte Viertel mit 25:9 für sich entscheiden konnte.

Erfolgreichster Schütze für Rostock war Lukasz Kolenda mit 17 Punkten. Für den Meister trafen Andreas Obst und Justinian Jessup am häufigsten (je 15 Zähler).

Das Team der Hamburg Towers steht zusammen im Kreis.

Das Team rettete sich mit einem Sieg nach Verlängerung gegen die Rostock Seawolves.

Spielszene des Basketballspiels Rostock gegen Braunschweig

Basketball-Bundesliga

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