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VfL Wolfsburg zeroes in on securing league status

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Abstiegskrampf in Wolfsburg! In einer ereignisarmen Begegnung trennt sich der VfL vor 27.947 Zuschauern gegen Gladbach 0:0. Für die Niedersachsen war es die zweite Partie hintereinander ohne Niederlage – das gab es zuletzt vor über drei Monaten. Immerhin: Im Schneckenrennen um den Klassenerhalt machen die Wölfe sogar einen Punkt auf den Relegationsplatz 16 und St. Pauli gut. Für Wolfsburg-Coach Dieter Hecking (61) war es Samstag ein versöhnlicher Abschluss beim Duell mit seiner “alten Liebe”. Von Dezember 2016 bis Sommer 2019 war er Gladbach-Trainer und gab bereits im Vorfeld im BILD-Gespräch zu: “Das ist schon eine komische Situation. Die eine Liebe muss unbedingt gewinnen, die andere Liebe darf eigentlich nicht verlieren.” Kurios: Den Punkt holte Hecking ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Schüler Eugen Polanski (40). Gladbach hält damit die Wölfe auf Distanz. Und Polanski (Vertrag bis 2028) bleibt so wohl zumindest bis zum Saisonende Fohlen-Coach. Danach soll eine Analyse der Spielzeit klären, ob er auch nächste Saison noch Trainer bei Borussia bleibt. VfL Wolfsburg nullt sich an Pauli ran Dabei war für beide Teams durchaus ein Dreier drin. Aber Wolfsburgs Top-Angreifer Mohamed Amoura (25) vergab nach einer Viertelstunde und kurz vor der Halbzeitpause ebenso wie Joe Scally (23) in der 18. Minute beste Torchancen. Sechs Minuten vorm Abpfiff setzte Joker Giovanni Reyna (23) fast noch den Lucky Punch, kämpfte aber an den Pfosten. Einen Aufreger gab es kurz vor Schluss. In der zweiten Minute der Nachspielzeit grätscht Jens Castrop (22) Wolfsburgs Saël Kumbedi (21) um und sieht für diese Aktion die Rote Karte. In der Arena war am Samstag übrigens Felix Magath (72). Wolfsburgs Meistercoach (2009) traf sich nach BILD-Informationen vorm Anpfiff zum Plausch mit einigen VfL-Verantwortlichen. Ein Kandidat für den vakanten Geschäftsführer-Posten soll er aber nicht sein. Vielleicht ist sein Rat dennoch hilfreich. Denn unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit wird es beim VfL nach der Saison einen Mega-Umbruch geben. Im Abstiegsfall haben alle Spieler weiterhin einen gültigen Vertrag bei deutlichen Gehaltseinbußen. Dennoch wären die meisten Profis in der 2. Liga nicht zu halten. Rechnerisch ist für die Wölfe weiter alles möglich. Am kommenden Sonntag geht es nach Freiburg, danach kommen die Bayern. Am letzten Spieltag wartet zum möglichen Finale um den Klassenerhalt St. Pauli. Die Gladbacher müssen noch gegen den BVB, in Augsburg und gegen Hoffenheim ran.